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Riesling "Kalkstein"
Auf gutem Grund! Reben, die auf kreidigen, calciumreichen Kalkböden wachsen, bringen opulente Rieslinge hervor - herrlich seidig, mit üppigen Aromenvariationen. Bei diesem Unikat aus der nur 0,5 ha großen Gewanne „Kellersberg“ entdecken Sie Nuancen von Sternenfrucht, Vanille, Zitronengras, Weinbergspfirsich und provencalischen Blüten. Puristisch, imponierend und vital. Ein Wein, der die typisch stilvoll-kühle Mineralik mitbringt – vor allem in der Länge. Feste, salzige Töne sind kombiniert mit der frischen Frucht der Traube. Am Anfang ist der Riesling „ERLESEN“ vielleicht noch etwas verschlossen, belohnt Sie nach ein paar Momenten im Glas aber auch nach Tagen noch mit fast unendlicher Struktur, Eleganz und Virtuosität. Fast möchte ich sagen: Sie schmecken die Essenz aus Jahrmillionen geologischer Entwicklung. Darf es ein bisschen mehr sein? Mit einer reizvollen Balance und Typizität bietet dieser Terroir-Riesling dazu innere Werte zum Schmecken, Fühlen und Bewundern. Kräftiger Fisch wie ein schönes Steinbeißerfilet oder Meeresfrüchte lieben seine Begleitung! Vegetabile Genussfreunde freuen sich auf eine Paarung mit gedünstetem Blumenkohl gekrönt von Butter-Semmelbröseln oder auf Spinat-Schafskäsenudeln. Kartoffelrösti mit geräucherten Lachsstreifen oder Fetzen von Putenbrust mit kräftig gebratenen Champignonvierteln sagen „ja, ich will“ bei einem lukullischen Vermählungsantrag. Ein guter Wein erzählt von seinem Boden, auf dem er gewachsen ist – dieser Riesling wird Bände mit schönen Geschichten füllen können!
Riesling "Buntsandstein"
Ein Genießerwein – verständlich vinifiziert! Freuen Sie sich auf ein facettenreiches, sonniges Früchtchen, das mit seiner schmelzig weichen Mineralität die Riesling-Säure zärtlich umarmt und diesen Wein so sanftmütig und trinkfreudig macht. Schon auf den ersten Blick brilliert dieser Riesling mit gelbgrünen Farbreflexen und sonniger Strahlkraft. Die Nase ist zum Reinhüpfen lecker: saftig gelbe Aprikosen und Trauben, ein Hauch Zitronenmelisse, samtig weiche Vanille und die tiefgründige, aber unaufdringliche Mineralik des Buntsandsteins. Dieses Gestein prägt unsere Natur, unsere Bauwerke und unsere Weine und hat vor diesem Riesling schon viele andere Größen hervorgebracht. So zum Beispiel den Speyerer Dom, das Hambacher Schloss oder die Felsenburgen Berwartstein und Fleckenstein ganz in unserer Nähe. Statt schroffer Kanten, kaltem Felsen und unbändiger Härte steht der Buntsandstein für seine weiche, formbare Beschaffenheit, für seine Wärme speichernden Eigenschaften und für seine Farbenvielfalt. Kein Wunder, dass die Mineralität sich auch im Wein viel „freundlicher“ zeigt als in anderen Weinbauregionen. Dank des wunderschönen Süße-Säure-Spiels aus eigener Restsüße und knackiger, typischer Riesling-Säure bietet Ihnen dieser Wein zu vielen Speisen ganz neue kulinarische Erlebniswelten. Er schreckt auch vor kräftigen Speisen und einer ordentlichen Portion Kräutern und Knoblauch nicht zurück. Ob schnell und einfach serviert mit französischem Baguette und Brie de Meaux oder nach einer Küchenparty zu frisch zubereiteter Pasta mit feinster Pesto Genovese, er bietet vollendete geschmackliche Synergie.
Grauer Burgunder "Löss" tr.
Gesegnete Lage – dieser Graue Burgunder ist auf einem ganz besonders erlesenen Fleckchen Erde gewachsen - „dem Kirchfeld“. Die Kirche war bis in die Neuzeit hinein im Besitz der fruchtbarsten und besten Weinberge. Dies stellt noch heute eine Vielzahl an weiteren Top-Langen wie Kirchberg, Kirchenstück, Kirchgarten eindrucksvoll unter Beweis. Das Kirchfeld liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem Weinberg „Götzengrund“, nach Süden ausgerichtet in leichter Hanglage. Der Lössboden mit etwas Lehmanteil ist perfekt für den Anbau von kräftigen Burgunder-Weinen. Freuen Sie sich auf einen körperreichen Wein mit lebhafter Säure und langer Strahlkraft. Aromatisch bewegt sich der Wein zwischen den Eindrücken von erfrischender Grapefruit, der gelben Fruchtigkeit von Mango und einer burgundischen Nussigkeit von Avocado. Ein wunderbares Wechselspiel, welches samtweich den Gaumen erobert. Kaum eine Rebsorte ist so vielfältig wie der Grauburgunder: ob als junger, frischer Sommerwein, als fruchtig-süße Spät- oder Auslese, als kräftiger Barriquewein oder klassisch als trockener Speisebegleiter. Im Jahr 2017 waren rund 1.600 Hektar, das entspricht etwa 7 Prozent der Pfälzer Rebfläche, mit Grauburgunder bestockt. Die Fangemeinde dieser Rebsorte wächst kontinuierlich, ebenso wie die Anbaufläche in der Pfalz. Im Jahre 2014 wurde der Grauburgunder in der Pfalz zur Rebsorte des Jahres gekührt. Modern vinifiziert und temperaturgesteuert vergoren zeigt er eines seiner schönsten Gesichter: Goldgelb in der Farbe und von kräftigem, herzhaften Extrakt macht er eine perfekte Figur zu Rinderfilet in Meerrettichkruste sowie zu vielen weiteren erlesenen Speisen.
Chardonnay "Liesl"
Hier gibt’s was zu feiern – dürfen wir vorstellen, we proudly present: der erste Wein von Lisa-Marie, von allen aber eigentlich nur Liesl genannt. Klar war von Anfang an, dass es ein Chardonnay sein wird, ihre Lieblingsrebsorte, die sie bei ihren Ausbildungsstationen schätzen gelernt hat. Auch, dass sie ihre Philosophie „Weniger ist mehr“ konsequent umsetzt. So hat sie die Reben im Weinberg mit dem sogenannten „Zapfenschnitt“ bewusst früh im Ertrag reguliert. Die übers Jahr aufgewendete Handarbeit muss schon „liebevoll“ benannt werden, im Keller dann 18 monatiger Ausbau in drei 500 L fassenden Tonneau mit kontrolliertem Nichtstun. Besonders stolz sind Eckhard und Christine Walter, dass ihre Tochter als Betriebsnachfolgerin ebenso auf innovative Tradition setzt: Das Familienwappen musste auf jeden Fall ins Zentrum des Etiketts, eine moderne „Flag“ am Rand macht neugierig und gibt beim Design den hippen Touch. Nehmen Sie ein großzügiges Weißwein Glas und beobachten Sie, wie der Premierenwein sich wunderbar in der Nase öffnet: Nach roter Grapefruit, grünen Walnüssen, reifer Williams-Christbirne kommen getrocknete Aprikose und geschälte Mandelkerne zum Vorschein. Die Strahlkraft und Klarheit am Gaumen sind grandios, die Säurepräsenz erfrischt, gibt Zug und Grip, lässt den Wein elegant mit einem immensen Spannungsbogen wirken. Ihr eigenen Stil – ist nicht nur der Claim dieses herausragenden Erstlingswerk, er kann sogar noch verfeinert werden in der Kombination mit heimischen Fischen an einer Beurre blanc, einem gebratenen Kalbsfilet mit präsenten Röstaromen oder Hokkaidokürbis-Spalten im Ofen mit Olivenöl, Kürbiskernen und Schafskäseflöckchen gebacken.
Gelber Muskateller Qualitätsperlwein
Unser Jubiläumssecco "190 Jahre" FritzWalter. Mit seiner tollen goldgelben Farbe erstrahlt dieser fruchtig exotische Secco im Glas. Es entfalten sich Aromen nach frischer Holunderblüte & Weinbergspfirsich. Unterstützt wird dieses Bukett durch eine leichte Nussigkeit und weiße Mandeln. Dieser feinperlige Muskatellersecco schmeckt wie die Muskatellertraube selbst, hoch aromatisch und wahnsinnig lecker. Genießen Sie diesen schmackhaften Secco gut gekühlt bei Sonnenschein, als Aperitif, oder zu Ihrem Dessert.
Glühwein Rot
Der ideale Begleiter an kalten Wintertagen. Schönes kräftiges Rot, gepaart mit weihnachtlichen Noten wie Nelken & Zimt. Fein uchtig im Geschmack.
Chardonnay "Löss" tr.
Zum Ergötzen – ein von Grund auf beeindruckender Burgunder mit „Schirm, Charme und Melone“. Seine barocke Form schmiegt sich schmelzig weich an Ihren Gaumen. Die Sinne zieht das facettenreiche Fruchtspiel von Blutorange und Galiamelone in seinen Bann. Unser Chardonnay ist auf einem ganz besonders erlesenen Fleckchen Erde gewachsen: „dem Götzengrund“, einem Weinberg, der so gut ist, dass man ihn anbeten könnte. Auf dieser sonnigen Südhanglage geprägt von einem fruchtbaren und tiefgründigen Lössboden mit dezentem Kalksteinanteil entsteht dieser mineralische und vielschichtige Chardonnay. Aus einer Vision heraus ist mein persönlicher Zögling und Liebling gewachsen. Hier darf kein Fremder Hand anlegen. Zur Lesezeit weht eine faszinierend würzige Muskatnote durch die Reihen. Um das Maximum an Qualität aus diesem Weinberg zu holen, haben wir den Ertrag auch diese Saison wieder auf etwa 6.000 Liter pro Hektar reduziert. Die mit einem Mostgewicht von 95° Öchsle von Hand gelesenen Trauben wurden über einen Zeitraum von 8 Tagen temperaturgesteuert vergoren. Anschließend durfte er im 500-Liter-Eichenholzfass reifen. All dies macht ihn zu einer Weißweinrarität mit unverkennbarer Signatur. Einfach göttlich zu gehaltvollen Fischgerichten, wie zum Beispiel gegrilltem Lachs und Tomate oder gebratenem Heilbuttfilet mit grünem Curry und Gemüsereis.
Riesling trocken
Preis trifft Freude – oder man könnte auch sagen: tolle Qualität und absoluter Maßstab in einer konsumfreundlichen Preisklasse. Als Begrüßung schenkt uns seine Nase fein duftende sommerliche Aromen von saftigem Pfirsich und fruchtiger Würze. Getreu dem Motto „einen guten Winzer erkennt man immer an seinem Einstiegswein“ bringt sein dichter, nachhaltiger Charakter danach den Gaumen-Genuss in den Fokus. Weich, jugendlich, voluminös, ohne aufdringlich zu wirken, bleibt er lange präsent. Kein Wunder, dass er schon seit einigen Jahren unser Top-Seller in diesem Segment ist. Im Sommer kann er auch als Schorlewein glänzen – für Pfälzer Schorle wohlgemerkt. Für alle Nicht-Pfälzer hier das „Rezept“ zur Anregung bzw. Nachahmung: Eine echter Pfälzer Schorle besteht immer aus zwei Drittel Wein und einem Drittel Wasser, traditionell aus 0,5 Liter fassenden Dubbe-Gläsern getrunken. Übrigens: Die Pfalz ist das größte Riesling-Anbaugebiet der Welt. Die Königin der Reben nimmt hier über zwanzig Prozent der Gesamtfläche ein und führt somit klar den Sortenspiegel an. Sie ist zum richtigen Herzensbrecher geworden und hat es geschafft, sich trotz geringer Erträge und später Reife langfristig bei den Winzern durchzusetzen. Zum täglichen Genuss zu Tisch, auch gerne mal mit Fisch. Oder wie wäre es einmal wieder mit dem Pfälzer Hochzeitsteller Rinder-Tafelspitz mit Meerrettichsoße und „Fleschknepp“? Wer nicht selber kochen mag, einfach bei uns im WeinRestaurant vorbeischauen, wenn wir es im aktuellen Tagesangebot haben.
Gewürztraminer "Lösslehm"
Der Liebling der Chefin – konzentriert und gleichzeitig lebendig-leicht. Es ist schwer, sich den Aromen dieses sonnensatten Gewürztraminers zu entziehen. Es schillern feine Litschitöne, betörende Wildrose und lieblicher Akazienhonig um die Wette. Im Geschmack überrascht ein elsässischer Einschlag, sodass die Kombination zu G(o)ugelhupf naheliegt. Sogar Kenner unterschätzen den Restzuckergehalt des Wonnetropfens, da dieser sich angenehm zurücknimmt und dem Extrakt den Vortritt lässt. Nach etwas Ruhe kommen so viele verschiedene Nuancen auf der Zunge zur Geltung, dass es sich lohnt, das „G‘würz“ – wie er im Elsass auch genannt wird – immer wieder neu zu verkosten. Apropos Synonym: Der Gewürztraminer führt deutlich die Liste der Rebsorten mit den meisten regional verschiedenen Bezeichnungen und Synonymen an. Christkindlestraube und Gentil Rose Aromatique gefallen uns davon am besten. Ein lebendig leichter Gaumenschmeichler zu Fruchtsalat, zur Käseplatte, sowie zu warmem Ziegenkäse mit Honig. Wer die Bekanntschaft mit diesem bukettwürzigen Typ eingeht, wird aber mit Sicherheit noch viele weitere kulinarische Höhepunkte erleben. Unser Spezial-Tipp für Experimentierfreudige - Viktoriabarsch an Curry-Rahm-Sauerkraut.
Merlot tr. Eckhard Walter Premium
Kaminfeuer-Feeling ist dank dieses saftigen und vollmundigen Merlots vom ersten Augenblick an garantiert. Er präsentiert sich elegant in dunkelvioletter Robe. Beim Einschenken im Glas verströmt er fast verschwenderisch seine Vielfalt an Aromen: von roten, vollreifen Früchten wie Sauerkirsche und Brombeere, über vielerlei Gewürze bis hin zu warmen Holznoten. Auch am Gaumen zeigt er sich sehr extraktreich und schon fast überraschend dicht für einen Merlot. Eine verführerische Samtnote verleihen ihm die weichen Tannine, in welcher der Abgang gebettet ist. Der Geschmack konzentriert sich zuerst aufs Wesentliche und explodiert dann nach wenigen Sekunden retronasal. Ein unglaubliches Gefühl, wenn dieser Wein den Gaumen hinuntergleitet, fordernd und beruhigend zugleich. Bei diesem Pfälzer spüren Sie förmlich sein Selbstbewusstsein, welches die internationale Konkurrenz nicht scheut. Ein Traumjahrgang mit optimalem Lesegut, schonendste Maischegärung und über ein Jahr Reife in neuen amerikanischen Holzfässern sind das Rezept des Erfolges. Der Lohn für diesen großen Aufwand ist ein Wein für die nächsten Jahre, welcher aber bereits jetzt sehr zugänglich ist. Ein Gedicht zu dunklem Schokoladenkuchen mit geschmolzenem Herzen. Die Aromen ergänzen sich zu einem geschmacklichen Hochgenuss. Zuvor empfehlen wir Wild in allen Facetten. Unsere Lieblingsrezepte dazu sind Lammkeule im Heu gegart mit Rotwein-Estragonsoße und gefüllten Ochsenschwanz mit karamellisiertem Karotten-Fenchelragout.
Chardonnay trocken
Ein Hauch von Orange, Miniananas und die grüne Frische junger Triebe umspielen die Nase und spiegeln sich auf wunderschöne Art und Weise am Gaumen wider. Es bereitet besondere Trinkfreude immer neue Facetten dieses Chardonnays zu entdecken, welche sich Schluck für Schluck zu den Fruchtanklängen gesellen. Beim genaueren „Hinschmecken“ offenbart sich Ihnen seine Herkunft in Form einer leicht mineralischen Note. In diesem delikaten Wein ist die Säure ein durchgängig begleitendes und belebendes Element der Frische, welches sich in all die anderen Eindrücke fast unmerklich einreiht und lieber Begleitmusik macht, als die erste Geige sein zu wollen. Dadurch wirkt er immer schlank und dabei trotzdem sehr ausdrucksstark und kräftig. Er ist eben ein typischer „Cool Climate Chardonnay“, welchen immer mehr Weinkenner den oft sehr schweren und wuchtigen Chardonnays des Südens vorziehen. Blind verkostet wird dieser Chardonnay schnell auch einmal als Franzose eingestuft, denn er ähnelt in seiner Machart dank seiner gehaltvollen Dichte am Gaumen ganz gezielt einem Pinot. Hier wollen wir Ihnen einmal zeigen, dass Sie nicht an einer Urlaubsbekanntschaft festhalten müssen, wenn es solch eine Wohltat auch in der Heimat gibt. Ein Sonnenuntergang in den Weinbergen könnte nicht schöner untermalt werden. Gönnen Sie sich diesen Wein und etwas Zeit einander kennen zu lernen. Auch für Liebhaber der asiatischen Küche bietet er viele Einsatzmöglichkeiten, denn er jongliert gekonnt mit Gewürzen und Schärfe. Unser kulinarischer Geheimtipp: Genießen Sie diesen Chardonnay zu Dorade im Salzmantel mit Zitrone beträufelt.
Dornfelder trocken
Konsequentes Qualitätsstreben gewinnt! Diese wuchsfreudige Rebsorte muss man einfach im Ertrag bremsen, wenn die Qualität stimmen soll. Dass uns dies hier gelungen ist, beweist bereits die tiefdunkle Farbe im Glas - ein eindeutiges Indiz für einen ausdrucksstarken Rotwein. Dank weniger Augen/m2 und Entlaubungsarbeit in der Traubenzone zeigt dieser unbeschwerte Rotwein mit Extrakt und Finesse, was in ihm steckt: ein Bukett aus Schwarzkirsche, Heidelbeere und Herbes de Provence. August Herold züchtete den Dornfelder 1955 an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg durch eine Kreuzung der beiden Sorten Helfensteiner und Heroldrebe. Benannt wurde die Rebsorte nach dem Weinbaufachmann und Gründer der Weinbauschule, Imanuel Dornfelder. Die hervorragend gelungene Rotwein-Spezialität wächst bei uns im ältesten Dornfelder-Weinberg der Region. Die Stöcke wurden 1976 gepflanzt, der Begriff „Alte Reben“ findet hier wahre Berechtigung: Ab einem Alter von circa 20 Jahren nimmt der Ertrag von Weinstöcken deutlich und kontinuierlich ab. Dadurch werden die Trauben stärker mit Inhaltsstoffen versorgt und weisen ein dichteres und vielschichtigeres Aroma auf. Dieser Parade-Dornfelder fühlt sich bei saftigem Pfälzer Schwenksteak mit würzigem Kartoffel-Grillgemüse und Sour Cream sehr wohl. Aber auch eine geschmackliche Reise mit Original Paella bereitet viel Genussfreude.
Dornfelder
Schon die Farbe begeistert! Eigentlich müsste es einen eigenen Begriff in der Weinsensorik für das Rot des Dornfelders geben. Denn dieses Funkeln, diese satte Smaragd-Brillanz mit dunkler Tiefe verzaubert jeden Betrachter schon auf den ersten Blick. Anklänge an Heidelbeeren, Walderdbeeren und dunkle Maulbeeren zeigen schnell, dass hier nicht nur der Auftritt stimmt, sondern auch die inneren Werte. Saftige Süße und Tannine auf Samtpfötchen geben sich ein Stelldichein. Seine trinkfreudige Art, die zum nächsten Schluck einlädt, wickelt Fans von lieblichen Rotweinen um den Finger. Der Dornfelder ist die erfolgreichste deutsche Neuzüchtung bei den Rotweinsorten. Seinen Namen verdankt er dem Weinbaufachmann Imanuel Dornfeld, welcher in dem Ort Weinsberg den Anstoß zur Gründung der dortigen Weinbauschule gab. Gezüchtet wurde der Dornfelder jedoch von August Herold. Er kreuzte die Sorten Helfensteiner und Heroldrebe. Es dauerte einige Jahre, bis man das Potenzial des Dornfelder erkannte. Mitte der siebziger Jahre gab es gerademal 100 Hektar Dornfelder-Weinberge in Deutschland. Heute sind ca. 8000 Hektar, etwa 8% der deutschen Rebfläche damit bestockt. 3.000 ha stehen davon in der Pfalz, dem größten Dornfelder-Anbaugebiet in Deutschland. Der harmonische Alltagsbegleiter begibt sich gerne in Gesellschaft von Soufflés und bunt dekorierten Käsetellern. Ob als Hüttenwein im Winter oder zum Gesellschaftsabend in gemütlicher Runde, er tummelt sich gerne im Kreise seiner Anhänger und freut sich über eine Zuckerschnut-Praliné als Betthupferl zum letzten Schluck.
Weisser Burgunder "Löss" tr.
Qualität entsteht im Weinberg – im sanften Zusammenspiel von Klima, Winzer und Boden, auch „Terroir“ genannt. Das Jahr 2018 verlief klimatisch sehr erfreulich und belohnt mit imponierenden Weinen. Nach frühzeitigem Entblättern, Entfernen der Doppeltriebe und einer grünen Lese – also einem Ausdünnen der unreifen Trauben – haben die Reben perfekt reife Trauben bis zur Lese im Oktober heranreifen lassen. Der Lössboden bringt spannende, vielschichtige Weine mit großem Entwicklungspotenzial hervor. Genug der Theorie: Schwenken Sie sanft das Glas und lassen Sie das so herrlich exotische Aromenspektrum von Mango, Orangenschalen, Ananas, Kumquat und Sharonfrüchten auf sich wirken. An heimischem Obst findet sich ein Hauch Birne. Am Gaumen wartet ein üppiger Eindruck mit cremigen Intermezzi auf die Geschmacksknospen. Geben Sie dem Burgunder vor dem Genuss ausreichend Luft, um voll und ganz die schmeichelnden Nuancen, die er seinem 120-tägigen Feinhefelager zu verdanken hat, auskosten zu können. Im Abgang grüßt er warm und reichhaltig. Ein Terroirwein, den Sie gerne auch noch etwas lagern können. Kulinarisch passt ein Rahmgeschnetzeltes vom Kalb, ein Coq au vin, Schweinelende mit Pilzauce und Kartoffelgratin oder ein kräftiger Fisch wie Karpfen oder Barsch mit Beurre blanc. Vegetarier freuen sich auf gefüllte Pfannkuchen mit Blumenkohlgemüse, Veganer peppen den Crêpe mit Matchapulver als Vitamin- und Farbkick auf. Servieren Sie ihn zu Ostern zu Lamm in Sherrysauce mit grünem
Syrah-Merlot trocken
In der Liaison überragend! Wer Syrah oder Merlot als reinsortig ausgebaute Weine mag, wird diese Cuvée lieben! Die beiden gerade in Frankreich häufig anzutreffenden Rebsorten haben im Weingut Fritz Walter bereits so viele Rotweinfans gefunden, dass wir mit dieser Verbindung noch weiter überraschen möchten. In der Nase tiefsaftige Noten von Heidelbeere, Holunder und Brombeeren, vollendet mit kraftvollen Aromen, die an Wacholder, Nelke und andere Wildgewürze erinnern. Nehmen Sie ein großzügiges, bauchiges Rotweinglas, lassen Sie den brillant-purpurroten Wein langsam hineingleiten und werden Sie eingefangen von der wunderbaren Sinnlichkeit und dem wohligen Gefühl, das gerade die etwas dunkleren Wintertage so wertvoll werden lässt. Mit einer akribischen Liebe zum Detail, einer vorbildlichen Blattwerkserziehung, einer strengen Selektion der Trauben und einem geruhsamen Weinausbau gelingt es, diesen kraftvollen, großartigen Tropfen zu erzeugen. Die Lagerung im 500-l-Eichenholzfass rundet dieses hedonistische Gewächs ab und befördert es in die Kategorie „Persönlicher Lieblingswein“. Eine Liebesbeziehung der kulinarischen Art eröffnet die Kombination mit Hirschrücken, zart gebraten und serviert mit Schupfnudeln, Butter-Karottengemüse und Cranberries. Aber auch ein Rehmedaillon mit Kürbisgnocchi in Salbei gebraten lässt Wohlbehagen und Harmonie entstehen. Für spontane Genießer empfehlen wir eine Weichkäseplatte mit Kastanienmarmelade, Feigensenf und knusprigem Nussbaguette. Für Puristen das Bärenfell und den offenen Kamin.
Rosé "Fumé"
Unser Rosé Fumé ist ein sehr eleganter Roséwein, der mit seiner zarten Farbe und seinem raffinierten Geschmack Ihre Sinne verzaubert. Wir gaben ihm Zeit und er durfte in unseren Tonneaufässern mehrere Monate reifen. Bereits beim ersten Blick fällt die wunderschöne, lachsrosa Farbe auf, die an einen warmen Sonnenuntergang erinnert. In der Nase entfaltet er ein verführerisches Bouquet von frischen roten Beeren, wie Erdbeeren und Himbeeren. Diese Aromen werden von einer dezenten floralen Note begleitet, die an duftende Blüten erinnert. Am Gaumen zeigt sich der Rosé Fumé Wein von seiner besten Seite. Er präsentiert sich trocken und dennoch fruchtig, mit einer angenehmen Säure, die dem Wein eine gewisse Lebendigkeit verleiht. Die fruchtigen Aromen von Erdbeeren und Himbeeren setzen sich auch hier fort und werden von einer leichten Würze begleitet. Die feine Säure sorgt für eine harmonische Balance und verleiht dem Wein eine erfrischende und leichte Struktur. Der Rosé Fumé ist ein wahrer Alleskönner und passt zu vielen Gelegenheiten. Er eignet sich hervorragend als Aperitif, da er mit seiner leichten und erfrischenden Art den Gaumen auf das kommende Menü vorbereitet. Auch zu leichten Vorspeisen, wie Salaten oder Fischgerichten, harmoniert er perfekt. Er ist ein wahrer Genuss für alle Sinne. Ob als Begleiter zu einem festlichen Anlass oder als Genussmoment für zwischendurch - unser Rosé Fumé ist immer eine gute Wahl. Lassen Sie sich von seiner Eleganz und seinem Charme verführen und tauchen Sie ein in die Welt der feinen Weine.
Pinot Weisser Sekt brut
Herzschlagfrequenz! In der Verschmelzung von cremiger Nase und schlanker, geradliniger Frische am Gaumen erzeugt dieses Edel-Getränk genau 124 Beats per Minute. Animierende Nuancen von Minze, Limette und Ananas und ein schlankes, elegantes Konterfei sind die Belohnung für speziell ausgelesenes, absolut gesundes Lesegut. Die hauseigene feingliedrige Säure wird kunstvoll abgefedert von kaum spürbarem Restzucker. Die charmante Mineralität auf der Zungenspitze verschwindet nach einer Weile, zurück bleibt eine sagenhaft, frische Aromenvielfalt, welche bei Pinot-Sekt selten so ausgeprägt ist. Der Name „Pinot“ ist möglicherweise dem französischen Wort für Fichtenzapfen („pin“) entlehnt und beschreibt die Form der Traube. In Deutschland bekannt sind neben Pinot Noir, dem Spätburgunder, auch der Weiß- und Grauburgunder, die aus dem roten Original hervorgegangen sind. Für die Pinot-Winzersekt-Linie verwenden wir alle drei Burgunderarten, sodass jede Einzelne ihre Stärken an der richtigen Stelle einbringen kann. Unvergleichlich zu Meeresfrüchtesalat und immer passend zu hellem Fleisch. Auch wenn solch ein hervorragender Sekt sich gerne solo präsentiert, wäre es ein Verlust, ihm nicht immer wieder neue Partner für den jeweiligen Anlass zur Seite zu stellen. Als süße Abwechslung wartet schon eine luftige Ananascreme mit frisch geschlagener Sahne.
Grand Secco rosé
Zwo, drei, vier – in der Nase geben sich Erdbeeren und Kirschen ein Ständchen. Am Gaumen hören Himbeeren auf den Taktstock. Retronasal stimmen dunkle Beeren mit ein. Ja, so soll ein Sommerbotschafter schmecken: fruchtig, funkelnd, formidabel! Dieses prickelnde Küsschen bietet entspanntes Perlen auf fruchtigem Grund. Lebendig schillernd fühlt man sich direkt unter einen Sternenhimmel versetzt. Warum auch nicht, deshalb heißt es ja so schön „die Nacht zum Tag machen“. Dieser süffige Luftikus bietet alles, was ein fruchtiger Rosé so braucht, und ist immer und überall einsatzbereit! In Anlehnung an den italienischen Verwandten Prosecco frizzante nennt man den Perlwein hierzulande Secco. Unsere Secco-Trilogie haben wir „Grandsecco“ getauft und uns einfach einmal selbst auf die Schultern geklopft für unsere Arbeit, denn „grand“ heißt übersetzt großartig und so schmeckt er auch. Ein Grillplätzchen am See wünscht sich jeder Genießer zu diesem spritzigen Vergnügen. Mit Ruderboot beim ersten Date, mit einer Picknickdecke für die gemütliche Zeit nach dem Essen. Sommer, Sonne, Sonnenschein!
GrandSecco weiss
Strahlt wie ein Diamant im Glas und schafft mit exotisch „fresher“ Aromatik gute Sommerlaune, die lange anhält. Das edle Schmuckstück unserer Perlwein-Serie gibt sich selbstbewusst und jugendlich statt zurückhaltend und dezent. Dies verdanken wir den Rebsorten Scheurebe und Siegerrebe, welche durch ihr fruchtig-würziges Bukett unbeschwerte Akzente setzen. Wie an einer Kette aufgereiht brillieren die Geschmacksperlen Rose, Cassis und Maracuja, wunderschön eingefasst in ein prickelndes Ganzes. In Anlehnung an den italienischen Verwandten Prosecco frizzante nennt man den Perlwein hierzulande Secco. Unsere Secco-Triologie haben wir „Grandsecco“ getauft und uns einfach einmal selbst auf die Schultern geklopft für unsere Arbeit, denn „grand“ heißt übersetzt großartig und so schmeckt er auch. Der letzte Schliff für Ihr hochkarätiges Dessert: Grandsecco Weiß mit gratinierten Früchten und Zabaione. Ihre Freundinnen werden begeistert sein, denn „diamands are a girls best friend“. Dieses Glanzstück versüßt Cabriofahrten im Mondschein, Candle Light-Bäder und garantiert ein Happy End bei tränenreichen Liebesfilmen. Viel Spaß beim Genießen
Bacchus "O schöne Welt"
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Sauvignon blanc
In der Nase Aromen von Cassis und Citrus, nach etwas Zeit im Glas auch leichte Exotik. Im Mund würzige und muskatige Anklänge. Markant, mineralische Struktur, ein Wein für jeden Moment.
Chardonnay Obernbreit
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Rosè "O Prinzessin"
Ein Geschenk an meine Frau, meine ganz persönliche Prinzessin! Rote Früchte, feine Minze und ein Hauch Vanille in der Nase. Saftig am Gaumen, animierend mit feinem Schmelz. Perfekter Wein für Sommermomente, auch im Winter.
Müller-Thurgau "O mein Liebster"
In der Nase Aromen von Apfel und Citrus, nach etwas Zeit im Glas auch leichte Exotik. Im Mund würzige und muskatige Anklänge. Markant, mineralische Struktur, ein Wein für jeden Moment. - Ob romantisch oder nicht, Müller geht immer.