Gewürztraminer
Unzählige Synonyme in vielen Ländern deuten darauf hin: Herkunft und Familienzugehörigkeit des Gewürztraminers sind weit verzweigt und führen in die ferne Vergangenheit. Ursprüngliche Rebe und Namensgeberin ist der Traminer, der erstmals um das Jahr 1000 nach Christus in Südtirol erwähnt wurde und sich dort bis ins 16. Jahrhundert großer Beliebtheit erfreute. Einige Rebforscher vermuten, der Gewürztraminer sei ein Nachkomme der nordgriechischen Uva Aminea-Traube, die mit den Römern in nördlichere Gefilde gelangte. Die genaue Abstammung bleibt wohl ungeklärt, jedoch soll sie in Deutschland bereits vor über 500 Jahren im gemischten Satz zusammen mit Riesling angebaut worden sein.
Hier kennt man die Rebe auch unter dem Namen Roter Traminer, denn die Beerenhaut der reifen Trauben färbt sich vor der Lese hell-rötlich. Diese Farbe gibt den späteren Weißweinen einen oftmals kräftigen Gelbton, der manchmal ins Kupferfarbene reicht. Die Bukettsorte Gewürztraminer zeichnet sich dadurch aus, dass sie die vielleicht einzige Rebsorte ist, die sich sogar für Laien unmittelbar durch ihren spezifischen Duft zu erkennen gibt. Rosen und Litschinoten strömen dem Verkoster entgegen und haben dafür gesorgt, dass die charakteristischen Weine heute eine große Fangemeinde um sich scharen. Die Kunst des Kellermeisters ist gefragt, wenn die Weine Ausgewogenheit zeigen sollen, anstatt allzu üppig oder gar sättigend zu wirken.
Aufgrund ihres frühen Austriebs ist die Rebe spätfrostgefährdet und bevorzugt relativ warme und frostgeschützte Lagen, um einen guten Fruchtansatz zu erreichen. Bei vergleichbarem Reifegrad entwickelt sie höhere Mostgewichte als der Riesling, jedoch geringere Säurewerte. Auch hier entsteht eine Herausforderung für den Winzer, denn die opulente Stilistik des Gewürztraminers wirkt letztlich gemeinsam mit dem Gegenspieler Säure erfrischend und lebendig.
Gute Bedingungen findet die Gewürztraminer-Rebe in Deutschland, insbesondere in Baden, wo sie auch Clevner genannt wird, in der Pfalz und in Rheinhessen. Ihre Gesamtrebfläche liegt jedoch bei nur etwa 830 Hektar, das entspricht weniger als einem Prozent der deutschen Rebfläche. Die Unsicherheit im Ertrag verhinderte eine Ausbreitung in größerem Umfang, denn die Erntemengen liegen oftmals unter der Hälfte des zulässigen Hektarertrages. Die Bandbreite der Qualitätsstufen ist vielfältig und reicht vom einfachen Wein bis zum edelsüßen Tropfen, der für eine langjährige Lagerung geeignet sein kann.
Aromen-Kontraste
Mit ihrer Aromenpalette aus Veilchen, Honig, Marzipan, Zimt, Vanille, Sandelholz oder Bitterorganen harmonieren Gewürztraminer ausgezeichnet mit einer Fülle von Speisen und lassen auch gewagt anmutende Kombinationen zu. Trocken ausgebaute Weine könnte man beispielsweise reichen zu roh gerösteten Kartoffelstiften, die mit würzigem Munsterkäse überbacken werden oder zu grünem Stangenspargel mit kross gebratenen Schinkenspeckwürfelchen. Vorspeisen wie Zitronenlachs oder Rindercarpaccio mit braunen Champignons finden ebenfalls eine feine Abrundung mit einem trockenen Gewürztraminer. Feinherbe Vertreter passen zu Fettuccine mit grünem Spargel oder zu Eier-Pfannkuchen mit pikanter Spi-nat-Blauschimmelkäse-Füllung.
Die Königsdisziplin der Edelsüßen erhält gute Partner sowohl mit süßen Desserts als auch mit kontrastreichen Käsevariationen: Mousse au Chocolat auf Cointreau-Orangensauce oder Südtiroler Topfenknödel mit Erdbeerkompott werden die Gewürztramineraromen ebenso ergänzen wie Gorgonzola, Castello Blue oder Blauschimmelkäse mit Tannenhonig. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Liebfraumilch Schwarze Madonna
Der einzigartige Wein Deutschlands! Fruchtig, elegant, erfrischend, unbeschwert und aromatisch. Nicht trocken, aber weit entfernt von lieblich oder süß. Tradition und Moderne perfekt vereint!
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Malscher Gewürztraminer
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Gewürztaminer Spätlese
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Cuvée Weiss "Busenfreunde"
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Gewürztraminer Spätlese -edle Süße-
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Hochheimer Gewürztraminer
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Cuvée Blanco
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Gewürztraminer Auslese "Gundersheimer Höllenbrand"
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Gold Gewürztraminer lieblich
Leicht spritzig und mit einem hellen strohgelb läuft dieser Gewürztraminer in’s Glas. Das intensive Bukett verströmt Aromen von Litschi, Honigmelonen, Limette, Duftrosen, Koriander, Anis, und Ingwer. Der erste Eindruck am Gaumen wird von der für Gewürztraminer so typischen öligen Textur sowie der pfefferartigen Würze dominiert. Nach und nach kommen die intensiven Aromen noch einmal zum Vorschein. Der Wein ist angenehm fruchtig ausgebaut, mittelkräftig und verfügt über eine moderate Säure. Ein aromatischer Weißwein, der zum Aperitif oder zu speziellen Gerichten seinen ganz großen Auftritt bekommt.
Gewürztraminer - lieblich -
Der Kavalier Überraschend fruchtiger Duft nach blühender Rose, die zarte einfühlsame Säure wird nur übertroffen von der Fülle der Fruchtsüße. Dieser Wein erinnert an Bratäpfel, Waldhonig und Rosenblüten. Süßspeisen, Käse, scharfe Gerichte, Schokolade, Marzipan Edelstahltank
Gewürztraminer Glanzstück trocken
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Gewürztraminer lieblich
Frucht nach Grünem Apfel und Zitrus, untermalt von einem Hauch Weißer Rosen und einer spritzigen Säure.
#2252 Riesling@Gewürztraminer
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Gewürztraminer "Lösslehm"
Der Liebling der Chefin – konzentriert und gleichzeitig lebendig-leicht. Es ist schwer, sich den Aromen dieses sonnensatten Gewürztraminers zu entziehen. Es schillern feine Litschitöne, betörende Wildrose und lieblicher Akazienhonig um die Wette. Im Geschmack überrascht ein elsässischer Einschlag, sodass die Kombination zu G(o)ugelhupf naheliegt. Sogar Kenner unterschätzen den Restzuckergehalt des Wonnetropfens, da dieser sich angenehm zurücknimmt und dem Extrakt den Vortritt lässt. Nach etwas Ruhe kommen so viele verschiedene Nuancen auf der Zunge zur Geltung, dass es sich lohnt, das „G‘würz“ – wie er im Elsass auch genannt wird – immer wieder neu zu verkosten. Apropos Synonym: Der Gewürztraminer führt deutlich die Liste der Rebsorten mit den meisten regional verschiedenen Bezeichnungen und Synonymen an. Christkindlestraube und Gentil Rose Aromatique gefallen uns davon am besten. Ein lebendig leichter Gaumenschmeichler zu Fruchtsalat, zur Käseplatte, sowie zu warmem Ziegenkäse mit Honig. Wer die Bekanntschaft mit diesem bukettwürzigen Typ eingeht, wird aber mit Sicherheit noch viele weitere kulinarische Höhepunkte erleben. Unser Spezial-Tipp für Experimentierfreudige - Viktoriabarsch an Curry-Rahm-Sauerkraut.
Gewürztraminer mild
Ein typischer Gewürztraminer. Intensiver Duft nach Litchy und Rosenblüte. Sehr angenehmer Wein, da er im Abgang seine Frucht mit einer harmonischen Süße ergänzt.
Gewürztraminer
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Frühlingscuvée
Man riecht das frische grün, die Gänseblümchen spriessen schon, die ersten Veilchen tauchen auf. So ungefähr kann man die erste Nase eines gut gekühlten Glases unserer Frühlingscuvée beschreiben. Mit zunehmender Temperatur entstehen auch immer mehr fruchtige und sommerliche Düfte nach Ingwer, Rose und Jostabeeren, voll entfaltet und gut geschwenkt sogar etwas Heu und leichte Sauerteignoten, welche die dezente Cremigkeit des Weins erahnen lassen. Diese geht im Mund eine Symbiose mit Noten von Orange und Ananas ein und bleibt mit angenehmer Säure noch lange auf der Zunge. Der Gewürztraminer fügt blumige Noten hinzu, die vom Rivaner unterstützt werden. Der tiefe und kräftige Körper stammt vom Silvaner und ein guter Schuss Frische aus unserem Riesling. Ein echtes Teamwork, das zu einem blumigen, frischen und spannenden Wein führt, der an einen frühen Frühlingstag erinnert. Sehr facettenreich und farbenfroh, wie sein Etikett von @theartofpau mit kühleren Farben, die im Mittelpunkt von warmen Veilchen und Orange überlagert werden. Frühling eben.
Gewürztraminer Spätlese trocken - Weingut Böll-Spieß
Ein Aroma nach tropischen Früchten, wie Mango und Pfirsich, auf der Zunge leicht nussig und würzig mit kräftigem Körper und angenehmen Schmelz im Abgang. Silberner Kammerpreis des Landes Rheinland-Pfalz
Gewürztraminer Spätlese
Der Gewürztraminer besticht durch sein außergewöhnliches Bukett. Hat wenig Säure was diesen Gewürztraminer so süffig macht. Er ist ein leidenschaftlicher Seelentröster für trübe Tage.